RC - Zeitung 12.2002


 
Wir wünschen allen unseren Kunden, Partnern, Lieferanten und Freunden ein frohes Weihnachtsfest, einen guten Rutsch in das neue Jahr, viel Erfolg für das Jahr 2003 (vor allem in den gemeinsamen Projekten), Gesundheit und alles für Sie und Ihre Familien.

Und wieder geht ein Jahr vorüber.
Und wieder ist es ein interessantes und spannendes Jahr gewesen. Ich kann das jetzt schon abschließend beurteilen, denn während Sie diese Weihnachtsgrüße erhalten, bin ich bereits im (wohlverdienten) Winterurlaub. ;-)

Auch das Jahr 2002 bescherte mich vor allem mit Tätigkeiten aus dem PeopleSoft-Umfeld. Ich sehe das immer mehr mit einem lachenden und einem weinenden Auge. Lachend deswegen, weil das PeopleSoft-Beratungsgeschäft gerade auch in den aktuellen Zeiten noch eine Reihe von Beschäftigungsperspektiven bietet und aufgrund seiner komplexen und vielschichtigen Implementierungsmöglichkeiten viele Einblicke in interessante und wichtige IT-Basistechnologien (z.B. Oracle, Java, HTML usw.) bietet. So sind auch in diesem Jahr wieder interessante Lösungen entstanden (z.B. Kindergeldabrechnung), die ich hier natürlich nicht einzeln aufzählen möchte, da man sie bei Interesse meiner Profil-Homepage entnehmen kann.

Das andere Auge weint, weil das EDV-Leben eigentlich nicht nur aus PeopleSoft besteht. Ohne das Interesse und die Aktivitäten im PeopleSoft-Bereich aufgeben zu wollen, würde ich gerne auch mal wieder "klassischen" IT-Projekten beiwohnen. Denkbar wäre beispielweise die Entwicklung komplexer Anwendungen mit Java, PHP, Perl, Visual Basic oder einer anderen Programmiersprache. Spannend wäre auch mal wieder die Erledigung von Aufgaben im Datenbankbereich (z.B. PL/SQL-Programmierung).

Neben den neuen Lösungen sind in diesem Jahr auch wieder einige neue Kundenkontakte (z.B. KfW, Ernst&Young, Bahn AG oder BVG) entstanden, aber auch bei den "alten" Projektbaustellen (z.B. Deutsche Bank, Sal. Oppenheim & Cie oder Daimler Chrysler) gab es immer mal wieder oder sogar ziemlich regelmäßig etwas zu tun. Im großen und ganzen hat also auch dieses Jahr mal wieder viel Spaß gemacht, war spannend, anstrengend und nicht immer ganz einfach (wahrscheinlich für alle).

Jetzt möchte diese Weihnachtsgrüße auch dazu nutzen, Ihnen allen für die gute, konstruktive und spannende Zusammenarbeit zu danken.

Alles Gute für die kommenden Feiertage und das neue Jahr!
G. Raymans

Der Berg ruft...Auf gehts! WM2003 am Kreisberg

Der Kommentar

Immer wieder hört und ließt man die Aufforderung zum Konsum. Angeblich sind wir, die Bürger und Konsumenten ja hauptschuldig an der momentan Wirtschaftslage und der damit verbundenen Situation der Staatsfinanzen. Als Patriot komme ich dieser Aufforderung natürlich gerne nach, zumal das anstehende Fest der Liebe und zwei kleine Kinder hierzu genügend Möglichkeiten bieten.

Wunschzettel müssen also her, was für meine kleinen Racker nicht wirklich eine Herausforderung darstellt, zumal ein aktueller Spielzeugkatalog die Wunschkreativität der Kinder enorm beflügeln kann.

Bewaffnet mit den nicht ungewöhnlichen Wünschen meiner Kinder ziehe ich also in die Einkaufsschlacht, um die erste herbe Niederlage zu erleben. Feenquelle - obwohl im aktuellen Katalog vorhanden - gibt es nicht mehr, die Polizeistation und der Mannschaftswagen werden vom Hersteller erst ab dem 15.12 ausgeliefert, was der Verkäufer mit dem Nebensatz ergänzte, dass er dieses Jahr allerdings sowieso keine Lieferung mehr erhalten würde.

Jetzt hab ich den Salat. Weil ich nicht genügend konsumiere bin ich schuld an der Wirtschaftslage und den damit verbundenen schlechten Staatsfinanzen. Ebenso bin ich Schuld, dass ich die Hauptwünsche meiner Kinder nicht erfüllen konnte; es zeichnen sich schlaflose Nächte ab. Welch eine Tragik, ich will aber ich kann nicht. Aber was red ich eigentlich. Warum wünschen sich die Kinder auch immer Dinge, die so schwer zu besorgen sind.

Wie kann man nur glauben, dass im Katalog abgebildete Dinge kaufbar wären. Es ist eben kindlich naiv anzunehmen, dass in unserer Zeit bedarfsgerechte Bestellungen und Lieferungen dem üblichen tagesgeschehen entsprechen. Hätten meine Kinder einfachere Wünsche, so könnte ich diese leicht erfüllen und damit die Wirtschaft ankurbeln.

Und da fällt es mir wie Schuppen von den Augen: Die Vermögenssteuer oder erhöhte Mehrwertsteuer wird die öffentlichen Haushalte nicht nachhaltig sanieren. Was wir brauchen ist ein Gesetz zur Einschränkung unerfüllbarer Kinderwünsche. Das Abbilden nicht lieferbaren Spielzeugs gehört auf die Liste der Ordnungswidrigkeiten (mindestens 500 € pro Einzelfall). Das Nennen konkreter, eventuell schwierig erfüllbarer Wünsche ("ich möchte irgendein Spielzeugauto" und nicht "ich hätte gern ein grünes Mercedes-Polizeiauto mit weißer Schrift und funktionierender Sirene") sollte strafbar sein.

    Wer schwer zu erfüllende Wünsche äußert oder niederschreibt oder zur Äußerung oder Niederschrift solcher Wünsche beiträgt wird mit Hausarrest nicht unter zwei Wochen bestraft.

Wäre dies gesetzlich geregelt, dann könnten wir alle unser Geld zu Weihnachten viel einfacher ausgeben, damit die Wirtschaft ankurbeln und müssten keine weiteren Steuererhöhungen mehr befürchten...

G.R.


Raymans Consulting GmbH, Dezember 2002   Impressum


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